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Auf den Spuren des Jugenheimer Wäldchens

  • 31. Mai
  • 1 Min. Lesezeit

Die traditionelle Pfingstwanderung des SPD-Ortsvereins stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der Bedeutung und Entwicklung des Jugenheimer Wäldchens. Bei sommerlichen Temperaturen begrüßte der SPD-Vorsitzender Jonas Schlotter zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer, darunter auch den 1. Kreisbeigeordneten Steffen Wolf und unsere Beigeordnete Anna Gabler, am Platz hinter der Kirche zum gemeinsamen Rundgang.

 

Besonders die Kinder freuten sich über einen kleinen Wanderrucksack mit Getränk und einer Waldfibel, die sie auf ihrer Entdeckungstour durch das Wäldchen begleitete.

 

Im Mittelpunkt der Wanderung stand die Geschichte und ökologische Bedeutung des Jugenheimer Wäldchens. Der ehemalige Ortsbürgermeister Herbert Petri vermittelte den Wanderern mit vielen lebendigen Anekdoten und interessanten Informationen die Entwicklung des Waldes über die vergangenen Jahrzehnte.

 

Die Wanderroute führte über den Goldberg und das Wochenendgebiet Weidling bis zur Rast am Grillplatz. Anschließend standen die Aufforstungsflächen des ehemaligen Müllplatzes aus den 1970er Jahren sowie der seit 2009 aufgeforstete drei Hektar große ehemalige Ackerblock auf dem Programm.

 

Wie Herbert Petri erläuterte, ist das Jugenheimer Wäldchen seit den 1960er Jahren um rund sieben Hektar auf heute etwa 25 Hektar gewachsen. Für die Gemeinde stellt der Wald ein unschätzbares ökologisches Kleinod dar, da er nicht forstwirtschaftlich genutzt wird und dadurch einer vielfältigen Pflanzen- und Tierwelt Raum bietet.

 

Ein weiterer Vorteil für die Gemeinde bestand darin, dass dieses ökologische Potenzial im Rahmen des Ökokontos bei der Entwicklung von Bau- und Gewerbegebieten genutzt werden konnte.

 

Einen geselligen Abschluss fand die diesjährige Pfingstwanderung schließlich auf dem Spielplatz NEULAND des Franz-Josef-Helferich-Hauses, wo die Teilnehmer den Nachmittag in angenehmer Runde ausklingen ließen.

 

Text und Foto: Herbert Petri


 
 
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